FAQ
Die häufigsten Fragen rund um den Australian Labradoodle – von der Rasse über Pflege und Gesundheit bis zum Alltag mit eurem Welpen.
Die Rasse Australian Labradoodle
Wesen, Grösse, Alter – das Wichtigste zur Rasse.
Welches Temperament hat ein Australian Labradoodle?
Der Australian Labradoodle ist freundlich, sozial, intelligent und sehr menschenbezogen. Er passt sich gut an verschiedene Lebenssituationen an.
Sind Australian Labradoodles für Familien geeignet?
Ja, absolut. Sie sind kinderlieb, verspielt und sehr anpassungsfähig – ideale Familienhunde.
Was ist der Unterschied zwischen Rüde und Hündin?
Aus unserer Erfahrung gibt es bei Australian Labradoodles kaum Unterschiede im Charakter. Beide Geschlechter sind ausgeglichen, freundlich und sehr menschenbezogen. Da wir mit einem Kastrations-/Sterilisationsvertrag arbeiten, gleichen sich hormonelle Unterschiede später zusätzlich aus.
Die Grösse kann individuell variieren – es gibt grössere Hündinnen und kleinere Rüden.
Wie gross wird ein Medium Australian Labradoodle?
Medium Labradoodles erreichen eine Schulterhöhe von ca. 43–52 cm.
Wie alt werden Australian Labradoodles?
Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei etwa 12–15 Jahren.
Wie viel Bewegung braucht ein Australian Labradoodle?
Ein erwachsener Hund braucht täglich Bewegung – Spaziergänge, Spiel und mentale Auslastung. Welpen sollten nur moderat bewegt werden, damit die Gelenke geschont werden.
Wie ist die Erziehung eines Australian Labradoodle?
Sie sind sehr lernfreudig und möchten gefallen. Mit positiver Bestärkung gelingt das Training sehr gut.
Fell, Allergie & Pflege
Haaren, Allergiker, Bürsten und der erste Coiffeur-Termin.
Haaren Australian Labradoodles?
Unsere Australian Labradoodles haaren nicht – das macht sie besonders angenehm im Haushalt. Sie haben keine Unterwolle. Dennoch braucht das Fell regelmässige Pflege.
Sind Australian Labradoodles für Allergiker geeignet?
Australian Labradoodles haaren nicht und gelten als gut verträglich – viele Allergiker reagieren deutlich weniger oder gar nicht. Eine allergische Reaktion lässt sich aber nie zu 100 % ausschliessen.
Deshalb geben wir unsere Welpen ausschliesslich an Familien ab, in denen keine Hundehaar-Allergien bestehen – wir möchten unbedingt vermeiden, dass ein Welpe später wieder zu uns zurückkommen muss. Bitte lass eine mögliche Allergie vorab bei einem Arzt abklären, nicht über den Kontakt mit unseren Hunden.
Wie oft muss ich das Fell pflegen?
Regelmässiges Bürsten – 1–2× pro Woche – ist wichtig, damit das Fell nicht verfilzt. Zusätzlich solltet ihr Augen, Pfoten sowie den Po- und Intimbereich alle zwei Wochen kontrollieren und die Haare dort kürzen.
Zudem empfehlen wir alle 6–8 Wochen einen Coiffeur-Termin.
Wann ist der erste Coiffeur-Termin, und was passiert mit dem Welpenfell?
Australian Labradoodles haben ein Welpenfell, das sie nicht verlieren – das neue Fell wächst nach. Dadurch kann es plötzlich stärker verfilzen oder sich schwerer bürsten lassen.
Sobald das neue Fell einige Zentimeter gewachsen ist – meist mit ca. 5–6 Monaten – empfehlen wir einen ersten Coiffeur-Termin, bei dem das Welpenfell weggeschnitten wird, so entstehen keine Verfilzungen. Wählt einen Salon mit Erfahrung mit Australian Labradoodles.
Wie gewöhne ich meinen Hund ans Bürsten und Föhnen?
Macht Pflege zu etwas Positivem und übt früh. Beim Föhnen trocknen die Hunde deutlich schneller, wenn ihr während des Föhnens bürstet statt nur mit den Händen zu trocknen. Bürsten klappt am besten, wenn der Hund schon etwas müde und ruhig ist.
Schneeklumpen im Fell – gibt es einen Trick?
Ja: Mit einem Schwingbesen aus der Küche lassen sich Schnee- und Eisklumpen sanft aus dem Fell lösen. Einfach nach dem Spaziergang bereitlegen.
Braucht mein Doodle einen Mantel?
Solange der Hund in Bewegung ist, braucht er keinen Mantel. Nützlich ist er bei kaltem Wetter, wenn ihr Pausen macht oder der Hund sich hinlegt. Bei Regen ist ein Mantel vor allem für euch praktisch – dann müsst ihr nicht den ganzen Hund föhnen.
Gesundheit
Zuchtuntersuchungen, Augen, Zecken, Wachstum und Gelenke.
Welche Gesundheitsuntersuchungen machen die Elterntiere?
Unsere Zuchthunde werden u. a. auf Hüften, Ellbogen, Augen und relevante Erbkrankheiten getestet. Alle Elterntiere werden umfassend gesundheitlich untersucht, und wir dokumentieren jede Generation sorgfältig.
Wie gross und schwer wird mein Hund – und warum ist er leichter als andere?
Junghunde wachsen sehr unterschiedlich – mal in die Höhe, mal in die Breite, je nach Wachstumsschub. Meist sind sie mit rund einem Jahr ausgewachsen; danach entwickelt sich vor allem noch der Brustkorb in die Breite.
Vergleicht das Gewicht bitte nicht zu eng untereinander: Schon im Wurf gab es von Anfang an grössere Unterschiede, und das ist völlig normal. Frisst der Hund gut und ist gesund, ist alles in Ordnung.
Mein Welpe hat verklebte Tränenflüssigkeit am Auge. Was hilft?
Bei Junghunden kann bis etwa einem Jahr immer wieder eine Junghund-Bindehautentzündung auftreten. Wichtig ist, die Haare rund ums Auge und vor allem die Wimpern kurz zu halten, damit nichts ins Auge reibt. Verklebte Tränenrinnen lassen sich gut mit Kamillenwasser aufweichen und mit einem Tuch abtupfen.
Augentropfen nur nach Rücksprache mit der Tierärztin / dem Tierarzt.
Wie schütze ich meinen Welpen vor Zecken?
Auch in der Schweiz gibt es Krankheiten, die über Zecken übertragen werden können. Wir empfehlen, wenn möglich auf natürlicher Basis vorzubeugen, und besprechen das gern mit euch.
Gute natürliche Mittel dafür – zum Beispiel Zeckenöl oder ein Anti-Zeck-Spray – findet ihr bei Anifit.
Sitzt eine Zecke nahe am Auge, bitte keine Pinzette verwenden – wartet, bis der Hund ruhig ist, und entfernt sie vorsichtig.
Treppen, Auto, Springen – worauf muss ich bei den Gelenken achten?
Bis etwa einem Jahr gilt: alles, wo der Hund hinunterspringen müsste – Treppen, Auto, Mauern – tragen, weil es sonst zu Schäden an den Gelenken kommen kann. Nach oben laufen darf der Welpe früher. Habt ihr Treppen im Haus, sperrt sie am besten ab.
Was muss ich zur Kastration wissen?
Wie im Kastrationsvertrag vereinbart, schickt uns bitte zum vereinbarten Zeitpunkt eine Kopie der Rechnung oder eine Bestätigung der Tierärztin / des Tierarztes.
Zum Schutz der Naht eignet sich bei Rüden ein Kragen besser als der Body; bewährt hat sich auch, eine Kinderhose anzuziehen.
Ernährung & Futter
Welches Futter, wie viel, wie lange – und worauf es beim Wechsel ankommt.
Welches Futter bekommt mein Welpe – und was empfehlt ihr?
Unsere Welpen werden mit Anifit abgegeben, und wir empfehlen, zunächst dabei zu bleiben. So vermeidet ihr in der ohnehin aufregenden Anfangszeit eine zusätzliche Futterumstellung.
Bei Fragen zur Fütterung, zur Menge oder zu einer späteren Umstellung berät euch Nicole jederzeit gern persönlich – meldet euch einfach bei uns.
Braucht mein Junghund einen Zusatz für die Gelenke?
Während des Wachstums – also bis etwa einem Jahr – empfehlen wir einen Gelenk-Aufbauzusatz. Das Wachstum ist die wichtigste Phase für gesunde Gelenke. Welches Präparat sich eignet, besprecht ihr am besten direkt mit uns.
Wie lange Welpenfutter, und wann auf zweimal täglich umstellen?
Bleibt beim Welpen- bzw. Junghundefutter, bis der Zahnwechsel abgeschlossen ist. Solange euer Hund nicht abnimmt, müsst ihr euch keine Sorgen machen, wenn er zwischendurch etwas weniger frisst. Die Umstellung von drei auf zwei Mahlzeiten täglich ergibt sich mit zunehmendem Alter; im Zweifel beraten wir euch gern.
Sollte ich die Futtermarke einfach wechseln?
Häufige Futterwechsel empfehlen wir nicht. Die Hunde werden dadurch oft mäkelig: Sie fressen ein neues Futter anfangs gut, nach ein paar Wochen beginnt aber meist das gleiche Verhalten wie zuvor.
Mein Hund schlingt und gibt nichts her – was tun?
Manche Hunde schlingen ihr Futter oder geben Futter und Spielzeug nur ungern wieder her („Futterneid“). Übt deshalb von Anfang an, dass das Hergeben nichts Negatives bedeutet – am besten mit einem Tausch gegen etwas Gleichwertiges oder sogar Besseres.
Bei Hunden, die ihr Futter hastig verschlingen, können geeignete Kauartikel helfen, zum Beispiel ein Kauholz oder ein ungefüllter Büffelhautknochen. Zusätzlich könnt ihr das Futter in einem Schlingnapf anbieten oder es im Garten bzw. auf einer Wiese verstreuen, damit euer Hund danach suchen und sich auf natürliche Weise mit der Futteraufnahme beschäftigen kann.
Mein Hund hat weichen Stuhl oder eine Unverträglichkeit. Was empfehlt ihr?
Frag dich zuerst, wann der Hund zuletzt entwurmt wurde, und hole dies gegebenenfalls nach. Hunde können sich sehr schnell wieder anstecken.
Bei dünnerem Kot empfehlen wir die Zugabe von Karottenpellets, erhältlich bei Anifit. Achte darauf, dass der Hund nichts vom Boden aufnimmt, und lass vorübergehend alle Leckerlis weg. In vielen Fällen konnte das Problem damit bereits behoben werden.
Falls der Verdacht besteht, dass der Hund das Futter nicht verträgt, darfst du dich gerne für eine Beratung bei mir melden.
Vorbereitung & Einzug
Vom Besuch bei den Welpen bis zur ersten Nacht zu Hause.
Ab wann darf ein Welpe zu uns ziehen?
Unsere Welpen dürfen mit etwa 9 Wochen in ihr neues Zuhause ziehen. Bis dahin sind sie geimpft, gechipt, entwurmt und gut sozialisiert.
Kann ich meinen Welpen besuchen, bevor er einzieht?
Ja, sehr gerne. Wir planen Besuchstermine, sobald die Welpen alt genug sind. Erste Besuche dauern nur etwa eine Stunde – die Welpen sind anfangs schnell müde – später dann rund 1,5 Stunden.
Bringt für Besuche bitte warme Kleidung mit, die schmutzig werden darf – wir sind meistens draussen.
Wie entscheidet ihr, welcher Welpe zu welcher Familie kommt?
Wir legen die Welpen nicht im Voraus fest. In den ersten Wochen beobachten wir die Entwicklung und das Wesen jedes Welpen genau. Die definitive Zuteilung machen wir erst mit rund acht Wochen – dann sehen wir am besten, welcher Charakter zu welcher Familie passt. Die Welpenausflüge und Besuche der Welpenbesitzer helfen uns dabei sehr.
Was beinhaltet euer Abgabepaket?
Du bekommst einen liebevoll sozialisierten Welpen – geimpft, gechipt und entwurmt – mit Gesundheitsunterlagen und Heimtierausweis, dazu Startfutter (Anifit) und vieles mehr.
Ebenfalls enthalten ist eine kostenlose 30-Tage-Hundeversicherung. Auf Wunsch könnt ihr zusätzlich ein Pflegeset beziehen.
Was bekomme ich vorab an Informationen?
Jede Familie erhält per E-Mail einen Zugang zu unserem Welpenportal mit Erklärvideos, Merkblättern und Download-Links. Schaut die Inhalte in Ruhe an – für Fragen sind wir jederzeit da.
Wie wird die erste Nacht – und was ist normal?
Der Einzug ist für den Welpen ein riesiger Schritt: neues Zuhause, neue Geräusche, keine Geschwister mehr. Etwas Unruhe in den ersten Nächten ist völlig normal. Gebt eurem Welpen Zeit und bleibt geduldig – es muss noch nicht alles perfekt sein, ihr übt gemeinsam.
Erziehung & Alltag
Stubenreinheit, Beissen, Alleinebleiben – die ganz frühen Themen.
Wie wird mein Welpe stubenrein?
Welpen sind sehr schnell abgelenkt. Geht darum immer zum gleichen Platz zum Lösen. Wir raten, auf Pipimatten zu verzichten: Mit Matten in der Wohnung fällt es dem Welpen schwer, drinnen sauber zu werden. Besser einmal mehr rausgehen – verlässlich nach Schlafen, Fressen und Spielen. Rückschläge gehören dazu.
Mein Welpe beisst in Hände und Füsse. Was tun?
Bitte toleriert nicht, dass der Welpe euch in die Hände beisst. Das passiert meist, wenn er frech wird oder überdreht und vor lauter Energie nicht mehr merkt, was er tut. Hier hilft, früh klare Grenzen zu setzen; eine gute Welpenschule zeigt euch die Technik.
Das Anknabbern von Gegenständen ist meist etwas anderes: Zahnen, Spass am Kauen oder Langeweile. Hier tauscht ihr am besten gegen etwas, das er haben darf.
Können Australian Labradoodles alleine bleiben?
Mit Training ja – das Alleinbleiben muss aber Schritt für Schritt aufgebaut werden.
Welche Box-Grösse fürs Auto und für zu Hause?
Für das Auto wählen viele Familien von Anfang an eine Hundebox in der Grösse, die auch für den ausgewachsenen Hund passt. Wir empfehlen die Grösse, welche für einen Border Collie geeignet ist. So muss später keine neue Box angeschafft werden. Am Anfang kann man einfach ein kleineres Hundebett in die Box legen, wodurch der Platz für den Welpen angepasst und gemütlicher gestaltet wird.
Wichtig: Gemäss Schweizer Tierschutzgesetz darf eine Hundebox in der Wohnung nicht so aufgestellt werden, dass die Türe geschlossen werden kann und der Hund darin eingesperrt wird. Für die ersten Wochen empfehlen wir deshalb ein Babylaufgitter als sichere und welpengerechte Lösung für den Wohnbereich.
Gibt es eine Welpenschule, die ihr empfehlt?
Ja – wir empfehlen Welpenschulen mit Erfahrung in unserer Region und sind dort zeitweise selbst anzutreffen. Welpen aus unserer Zucht profitieren teils von vergünstigten Konditionen. Fragt uns einfach, dann nennen wir euch passende Adressen in eurer Nähe.
Gemeinschaft
Auch nach dem Einzug bleibt ihr Teil der Laekfriends-Familie.
Gibt es ein Züchter- oder Familientreffen?
Ja, wir veranstalten jedes Jahr im Herbst ein Zuchttreffen, zu dem alle Welpenfamilien eingeladen werden – unabhängig davon, wie alt der Hund inzwischen ist. Zudem organisieren wir einmal im Monat einen Laekfriends-Spaziergang, bei dem man sich anmelden und gerne mitkommen kann.
Wofür sind die Wurf-Gruppen da?
Die Gruppen dienen dem Austausch unter den Geschwister-Familien: Kontakte knüpfen, Fotos und Videos teilen und Fragen stellen. Eure Fragen beantworten wir sehr gern, und ihr dürft euch auch untereinander Tipps weitergeben.
Bekomme ich Fotos meines Welpen?
Ja – in der WhatsApp-Gruppe teilen wir viele Fotos und Videos mit euch, die ihr gerne für euch speichern könnt. Ab der 3. Lebenswoche machen wir zu jeder vollendeten Woche ein Fotoshooting mit unseren Welpen.
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